Riesling Von allen Reben stellt der Riesling unbestritten die wertvollste Sorte dar.
Über seine Herkunft gibt es zahlreiche Vermutungen. Eine gewisse Ähnlichkeit hat er mit einer Rebsorte,
die der römische Schriftsteller Plinius als ammineische Rebe beschreibt. Andere Quellen berichten von
König Ludwig dem Deutschen (843-876), der die Rebe erstmals am Rhein anpflanzen ließ. Schließlich gibt
es auch Theorien, die seine Heimat an den Rhein legen, wo er sich aus der heimischen Wildrebe Vitis
vinifera var. silvestris entwickelt haben soll.
Den hohen Lageansprüchen kommt das sogenannte Rotliegende zwischen Nierstein und Schwabsburg mit
seinem wärmespeichernden Verwitterungsgestein sehr entgegen. Nur wenn ausreichend Wärme vorhanden ist,
erreichen die Trauben ihre Vollreife. Rieslingweine zeichnen sich durch ihre feine Rasse und Eleganz
und ihr unübertreffliches , an Pfirsiche erinnerndes Bukett aus.
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